Material / Stoffe

Wollwalk (aus Italien)

Wollwalkanzug – Wollwalkljacke – Wollmütze - Wollknicker

Alle unsere  Sachen aus Wollwalk können im Frühling/Herbst und Winter getragen werden.
Wenn es im Winter sehr kalt wird, sollten weitere Schichten aus Wolle oder Baumwolle nach dem Zwiebelprinzip untergezogen werden.
Die gewalkte Wolle verfilzt durch mechanisches Erhitzen im Herstellungsprozess zu einem dichten, elastischen Fleece  mit Lufteinschlüssen. Das verleiht ihm eine hohe Wärmewirkung und atmungsaktiven Tragekomfort und Schmutzunempfindlichkeit trotz geringer Dicke. Wollwalk kann viel Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen, ist schmutzabweisend und extrem langlebig.

Die Wolle sollte mit der Hand und kalt gewaschen werden. Wenn nur einzelne Stellen verschmutzt sind, können diese einfach mit der Hand oder einer weichen Bürste gereinigt werden, ohne gleich das ganze Kleidungsstück zu waschen.

Die Wolle beziehen wir von einem italienischen Hersteller.


Baumwolle 

Wir verwenden für viele Kleidungsstücke reine Baumwolle, (Sweatshirtstoff, Baumwolljersey  und Rippbündchen) diese entspricht Ökotex Standard 100.
Baumwolle ist saugfähig, atmungsaktiv und hautverträglich, kratzt nicht und hat ein geringes Allergiepotenzial.
Bitte beachten Sie, dass die von uns verwendete Baumwolle  nicht vorgewaschen ist und nach dem
ersten Waschen um ca. 5% einläuft!

Sweat aus Baumwolle

Kuschelanzug – Schlüttli – Knopfpulli - Wichteljacke Sweat - Knickerbocker Sweat – Kuschelwendemütze - Knickerbocker Sweat - Röckchen Sweat – Michelmütze Sweat

Die Dicke des Stoffes ist mit einem Joggingpulli zu vergleichen, alle Sachen aus Sweat können im Winter als zweite Schicht und im Frühling/Sommer als oberste Schicht getragen werden.


Viskose

Für feine Arm- und Beinbündchen und das Futter der Wollsachen verwenden wir ein Viskosejersey.
Viskose (Kunstseide) ist eine chemisch hergestellte Faser, die optisch der Baumwolle ähnelt und aus Cellulose hergestellt wird.
Viskose ist sehr pflegeleicht und geschmeidig weich und sehr angenehm zu Tragen.



Leinen

Leinenknicker – Knickerbocker – Röckchen – Latzhose Leinen - Hängerchen - Michelmütze

Leinen erfüllt den Zweck der Nachhaltigkeit, denn Leinen wird aus der Pflanze Flachs gewonnen und ist somit zu 100% ein natürliches Gewebe. Leinenstoff ist stabil, schmutzabweisend und langlebig. Leinen ist von Natur aus antistatisch und von hoher Festigkeit geprägt, gleichzeitig ist Leinen aber auch weich und angenehm. Und je öfter Leinenstoffe getragen und gewaschen werden, desto glatter werden sie.
Bitte beachten Sie, dass Unregelmäßigkeiten im Stoff wie Knötchen oder Unebenheiten kein Fehler sind, sondern ein typisches Erkennungszeichen von Leinen.
Alle Leinenstoffe werden von uns vorgewaschen, dadurch laufen sie nicht mehr ein und sind besonders angenehm zu tragen.

Waschen Sie das Kleidungsstück „auf links“ im Schonwaschgang bis max. 30 Grad und verwenden Sie bitte nur ein Feinwaschmittel ohne optische Aufheller.

Kleidungsstücke aus Leinen leiden beim Waschen in der Waschmaschine, denn es entstehen dabei sog. Knitterfalten, die sich nur schlecht oder auch gar nicht ausbügeln lassen. Warum? Ganz einfach – die Leinenfaser ist an diesen Stellen durch die Mechanik der Trommelbewegung gebrochen. Das ist ärgerlich, aber vermeidbar!

Legt man die Leinenkleidung vor dem Waschen in der Maschine einfach einige Stunden in reichlich kaltes Wasser, nimmt die Leinenfaser Feuchtigkeit auf; sie wird so flexibel und übersteht auch den Waschgang in der Waschmaschine ohne zu „knittern“, also ohne zu brechen.

Nur schwach schleudern bzw. nur anschleudern und das Kleidungstück noch gut feucht zum Trocknen auf einen Bügel hängen, leicht in Form ziehen und – idealerweise draußen mit ein wenig Luftbewegung, aber nicht in der prallen Sonne – trocknen lassen.

Ist nach dem sanften Schleudern noch zu viel Feuchtigkeit vorhanden, kann man diese einfach und schonend entfernen:  Legen Sie das Kleidungsstück auf ein großes, saugfähiges Tuch (Molton, Bettlaken, Badehandtuch) und rollen Sie es mit dem Tuch zusammen zu einer dicken „Wurst“ auf. Die kann man jetzt kräftig wringen, ohne dass dem teuren Stück etwas passiert. Das Wasser wird durch das Wringen aus dem Kleidungsstück in das Tuch gepresst. Das Wringen kann man beliebig oft wiederholt werden, jedesmal mit trockenen Tüchern, bis die Restfeuchte zufriedenstellend ist. Aufhängen zum Trocknen – s. o.

Trocknen im Wäschetrockner sollte man vermeiden, es besteht  Einlauf- und Knittergefahr. Falls es doch einmal nötig sein sollte, Kleidungsstück unbedingt gut vortrocknen – s. o. Mit niedriger Temperatur und schonender Trommelbewegung trocken (Pflegeleicht- oder Synthetikprogramm). Einige Tennisbälle in der Trommel lockern das Gewand zwischendurch immer wieder auf – es trocknet gleichmäßiger und es entstehen weniger Falten. Restfeuchte sollte erhalten bleiben.

Auf einem Kleiderbügel leicht in Form ziehen und trocknen lassen – s. o.  Eigentlich sollte bei einem so liebevoll behandelten Kleidungsstück kein Bügeln erforderlich sein.

Falls man doch bügeln möchte, dann unbedingt

– mit niedriger Temperatur, dafür aber

– mit viel Druck!

Egal, was auf dem Bügeleisen steht  – trockene Hitze schadet der Leinenfaser! 

 

Beim Bügeln sollte das Gewebe darum unbedingt noch leicht feucht sein.

 

 

HIER WARST DU SCHON MAL...